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Glückssymbol und Lichtblick in trüber Winterzeit
12.01.2007 | 14:45 Uhr

Chinesische Winterblüte ist Pflanze des Monats Januar

Glückssymbol und Lichtblick in trüber Winterzeit
Die Winterblüte
Bild: Prof. Dr. W. Barthlott, Uni Bonn

In den Botanischen Gärten der Universität Bonn ist die Chinesische Winterblüte (Chimonanthus praecox) die Pflanze des Monats Januar. Der aus Ostchina stammende winterharte Strauch macht in diesen Tagen seinem Namen alle Ehre. Im Botanischen Garten am Poppelsdorfer Schloss stehen drei größere Exemplare direkt am Eingang, wo auch weitere Winterblüher zu bewundern sind.

Die Chinesische Winterblüte stammt aus den Gebirgswäldern Ostchinas. Sie gehört in die uralte Pflanzenfamilie der Gewürzstrauchgewächse. Der botanische Name setzt sich zusammen aus Cheimon (Winter) und anthos (Blüte), bedeutet also wörtlich übersetzt 'Winterblüte'. Die Chinesische Winterblüte wurde bereits 1766 nach Europa eingeführt. Heute gewinnt sie zunehmend in heimischen Parks und Gärten an Beliebtheit, denn sie ist ein weitestgehend frostharter Strauch, der in der sonst so trüben Winterzeit in voller Blüte steht.

Die äußeren Blütenblätter der Winterblüte sind gelblich-weiß gefärbt, die inneren sind kürzer und dunkelrot gefleckt. Der Strauch wird drei bis vier Meter hoch. Die nackten Triebe sind von Ende Dezember bis Februar über und über mit Blüten besetzt und verströmen bei Sonnenschein einen süßen und angenehmen Duft, der an Honig mit einer Spur von Veilchen erinnert. Die Winterblüte lockt damit an warmen Tagen frühfliegende Bienen an.

In Asien wird die Winterblüte aufgrund der Blütenbeschaffenheit auch Wachskirsche genannt (Wax cherry), obwohl sie mit Kirschen nichts zu tun hat. Sie ist während Neujahrsfeiern in Japan ein Glückssymbol. Daher werden blühende Zweige im Januar geschnitten und im Haus in Vasen aufgestellt.

Quelle:

» Uni Bonn


Bücher zum Thema:  Chinesische Winterblüte  


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