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Uni-Klinik: 4. Herzchirurgisches Sommer-Symposium
Beim Vorhofflimmern, der häufigsten länger anhaltenden Herzrhythmusstörung, kommt es in den Herzvorhöfen zu sehr raschen, unkoordinierten elektrischen Impulsen. Das Herz kommt aus seinem Takt. Symptome sind Herzrasen, Luftnot, Schmerzen, Übelkeit oder auch Schwindel. Vorhofflimmern birgt aber auch die Gefahr einer Herzschwäche und ein hohes Schlaganfall-Risiko.
Oft ist die Frequenzkontrolle mittels einer medikamentösen Behandlung bei Vorhofflimmern eher unbefriedigend. Dann ist eine Verödung der Bereiche, die unerwünschte elektrische Impulse erzeugen, eine Option. Bei dieser so genannten Ablation werden mittels unterschiedlicher Energiequellen wie Hochfrequenzstrom, Kälte, Mikrowelle oder Laser Linien durch die Muskulatur gezogen, die eine Erregungsleitung unterbrechen.
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