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Staatssekretär Rachel: „Wissenschaftliches Rechnen auf höchstem Niveau“
Europas leistungsstärkster Supercomputer ist im Forschungszentrum Jülich in Betrieb gegangen. Der Großrechner JUBL (Jülicher Blue Gene/L) hat eine Leistung von 46 Tera-Flops - das sind 46 Billionen Rechenschritte in der Sekunde. "Wissenschaftliches Rechnen auf höchstem Niveau ist heute die Schlüsseltechnologie für viele Aufgabenstellungen in der Forschung", sagte Thomas Rachel, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), als er am Montag den Rechner feierlich in Betrieb nahm. Das BMBF hat den Computer im Rahmen seiner institutionellen Förderung zum Großteil finanziert: Das Forschungszentrum Jülich ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft und wird zu 90 Prozent vom Bund und zu 10 Prozent vom Land Nordrhein-Westfalen getragen.
"Moderne Forschung stützt sich neben Theorie und Experiment immer mehr auf Simulationen mit Supercomputern", sagte Rachel. "Etliche Forschungsgebiete sind auf entsprechende Rechenkapazitäten angewiesen." Dazu zählten die Materialforschung, die Bioinformatik, die Nanotechnologie und die Umweltforschung. "Das Forschungszentrum Jülich hat seit 20 Jahren bewiesen, dass es im Höchstleistungsrechnen weltweit eine Spitzenadresse ist", betonte der Staatssekretär. "Der heutige Tag ist ein gutes Signal dafür, dass Jülich auch künftig ein unentbehrliches Zentrum für wissenschaftliches Rechnen ist."
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