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Hunderttausende Satelliten- und Raketentrümmer umkreisen derzeit die Erde. Sie stellen latente Gefahrenpotentiale dar – in erster Linie für die Raumfahrt selbst.
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Die Abbildung zeigt die im Jahre 1989 beobachtbaren größeren Schrottobjekte. Bild: ESA
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Seit dem Start von Sputnik 1 am 4. Oktober 1957, dem Beginn des Raumfahrtzeitalters, gelangten etwa 5500 Raumflugkörper ins All. Annähernd 700 funktionieren noch. Der Rest ist Schrott. Müll also, der entweder abgestürzt und in den dichten Schichten der Erdatmosphäre verglüht ist oder sich noch auf Umlaufbahnen befindet und damit die vielfältigen Anwendungen der Raumfahrt bedroht.
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