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Am 14. Januar ist es genau ein Jahr her, dass die ESA-Sonde Huygens die oberste Atmosphärenschicht des Saturnmondes Titan erreichte und, an einem Fallschirm hängend, nach einem Sinkflug von 2 Stunden und 28 Minuten auf dessen Oberfläche aufsetzte.
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Künstlerische Darstellung der Huygens-Sonde auf dem Titan Bild: ESA
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Im Rahmen der gemeinsamen NASA/ESA/ASI-Mission zur Erforschung des Saturns und seiner Monde wurde Huygens von der Muttersonde Cassini abgetrennt, um Titan, den größten Saturnmond, zu erkunden. Hinsichtlich der organischen Zusammensetzung könnte er der Erde in ihrem Urzustand vor etwa 4000 Millionen Jahren ähneln und somit Hinweise zum Beginn allen Lebens auf unserem Planeten liefern.
Die Huygens-Mission hat sich in technischer wie in wissenschaftlicher Hinsicht als außerordentlicher Erfolg erwiesen und stellt somit eine der komplexesten und wissenschaftlich ergiebigsten Weltraumunternehmungen aller Zeiten dar. Als die Huygens auf der Oberfläche des Titan aufsetzte, war gleichzeitig der am weitesten von der Erde entfernte Punkt erreicht, auf dem je ein von Menschen gebauter Flugkörper erfolgreich gelandet ist.
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