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WWF-Report: Weltweit missachten Dammbauten ökologische und soziale Standards
Der Bau von Mega-Staudämmen richtet noch immer enorme soziale und ökologische Schäden an. Daran hat sich auch fünf Jahre nach den Empfehlungen der Welt-Kommission für Staudämme (WCD) nichts geändert. Eine heute vorgelegte WWF-Studie listet sechs Dammbauprojekte aus den letzten fünf Jahren in Spanien, der Türkei, Australien, Island, Laos und Belize auf, die die Anforderungen nicht erfüllen. Die Umweltschützer kritisieren auch die Rolle der Bundesregierung. „Obwohl Deutschland sich öffentlich zu den Empfehlungen der WCD bekannt hat, unterstützt die Bundesregierung weiterhin ökologisch und sozial bedenkliche Staudammprojekte“, so WWF-Süßwasserexperte Martin Geiger.
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