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Legasthenie: Risikogen identifiziert
04.11.2005 | 09:46 Uhr

Erbanlage scheint bei der Wanderung der Nervenzellen im sich entwickelnden Gehirn eine Rolle zu spielen

Etwa fünf Millionen Deutsche haben große Schwierigkeiten, lesen und schreiben zu lernen. Häufig sind gleich mehrere Mitgliedern einer Familie betroffen. Den Erbanlagen scheint daher eine wichtige Rolle bei der Entwicklung Legasthenie zuzukommen. Wissenschaftler der Universitäten Marburg, Würzburg und Bonn haben jetzt zusammen mit schwedischen Kollegen bei deutschen Kindern mit einer schweren Lese-Rechtschreibschwäche erstmals den Beitrag eines spezifischen Gens nachweisen können. Wie es genau zur Störung beiträgt, ist noch nicht bekannt. Möglicherweise spielt die Erbanlage bei der Wanderung von Nervenzellen im sich entwickelnden Gehirn eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse werden in der Januar-Ausgabe des "American Journal of Human Genetics" erscheinen, sind aber bereits online abrufbar.

Weiter lesen:

» Uni Bonn (Pressemitteilung)


Bücher zum Thema:  Legasthenie  


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