Chirurgische Uni-Klinik Bonn informiert Patienten und Ärzte
Bei etwa jedem vierten an Dickdarmkrebs erkrankten Patienten bilden sich Tochtergeschwüre, so genannte Metastasen. Über die Blutbahn kann es zu einer Tumorstreuung kommen, in vielen Fällen bilden sich die Metastasen in der Leber. Häufig erfolgt diese Streuung erst einige Zeit nach der Operation am Dickdarm. "Um so wichtiger ist eine regelmäßige Nachsorge, um die Bildung von Metastasen möglichst früh zu erkennen und mögliche Therapien einzuleiten", erklärt Professor Dr. Andreas Hirner, Direktor der Chirurgischen Klinik des Universitätsklinikums Bonn. Je nach Anzahl, Größe und Platzierung der Metastasen bestehen verschiedene Möglichkeiten zur Behandlung. Neben den bekannten Methoden Chemotherapie und Operation informieren die Ärzte im Rahmen des Patientenforums auch über die Behandlungsmöglichkeit mit Laser oder Radiofrequenzablation. Diese Methoden sollen das Wachstum der Metastasen stoppen und das kranke Gewebe abtöten.