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DFG finanziert vier Großgeräte für Tomotherapie
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat vier Tomotherapiegeräte zur strahlentherapeutischen Behandlung von Tumoren bewilligt. Die Geräte gehen an die Charité Universitätsmedizin Berlin, die Universitätskliniken von Essen und Heidelberg sowie an das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München. Dies beschloss der Hauptausschuss der DFG in seiner Sitzung am 20. Oktober 2005. Damit wird diese viel versprechende, aber noch wenig erforschte neue Technik erstmals in Deutschland zur Anwendung gebracht und konkret evaluiert. Die Geräte haben einen Wert von jeweils etwa 3,5 Millionen Euro.
Jährlich erkranken in Deutschland circa 400.000 Menschen an Krebs, etwa 60 Prozent davon werden strahlentherapeutisch behandelt. Durch die Tomotherapie, eine innovative Weiterentwicklung der Tumorbestrahlung mit Photonen (Röntgenstrahlen), könnten die Risiken von Nebenwirkungen für Krebspatienten deutlich minimiert und die Heilungschancen verbessert werden.
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