Blick in die Ionenquelle des IPP: Hier werden geladene Teilchen erzeugt und anschließend durch Beschleunigungsgitter auf hohe Geschwindigkeit gebracht. Bild: Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Eine neuartige Ionenquelle zur Plasmaheizung des internationalen Fusionsreaktors ITER mit energiereichen Neutralteilchen wird zurzeit im Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching bei München entwickelt. Sie soll den Fusionsbrennstoff auf mehr als 100 Millionen Grad aufheizen. Das bewährte Heizverfahren an die Anforderungen der Großanlage ITER anzupassen, ist eine beträchtliche physikalisch-technische Herausforderung für das Entwicklungsteam – mit bisher viel versprechenden Ergebnissen.