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Berliner Max-Planck-Forscher weisen an Elektronen von Stickstoff-Molekülen nach, dass der Welle-Teilchen-Charakter gleichzeitig in Erscheinung tritt
In einer Art molekularem Doppelspaltexperiment haben Wissenschaftler des Fritz-Haber-Instituts (FHI) der Max-Planck Gesellschaft in Zusammenarbeit mit Forschern vom California Institute of Technology in Pasadena/USA erstmals an Elektronen nachgewiesen, dass diese gleichzeitig Eigenschaften von Welle und Teilchen besitzen und quasi per Knopfdruck zwischen beiden Zuständen hin- und hergeschaltet. Darüber gelang den Forschern der Nachweis, dass eine Störung der Spiegelsymmetrie dieser Moleküle durch den Einbau zweier verschieden schwerer Isotope, in diesem Fall N14 und N15, zu einem teilweisen Verlust der Kohärenz führt, da sich die Elektronen teilweise an einem der beiden, nun unterscheidbaren Atome, zu lokalisieren beginnen. Diese Untersuchungsergebnisse könnten für den Bau und die Kontrolle von "künstlichen Molekülen", die aus Halbleiter-Quantenpunkten bestehen und als Bauelemente von Quantencomputern in Betracht gezogen werden, von Bedeutung sein.
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