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Die Elektronische Gesundheitskarte soll für schnellen Informationsaustausch zwischen Ärzten, Apotheken und Krankenhäusern sorgen
In Deutschland sterben jedes Jahr rund 10.000 Menschen, so schätzen Experten, an unerwünschten Wirkungen von Arzneimitteln. Das sind mehr Tote durch Arzneimittel als durch Unfälle im Straßenverkehr. Der Grund: Ärzte wissen nicht immer, was andere Kollegen dem Patienten bereits verordnet haben. Forscher der TU Berlin und des Fraunhofer-Instituts für Software- und Systemtechnik entwickelten die elektronische Gesundheitskarte, die Ärzten, Apotheken, Kliniken und Krankenkassen alle Informationen über verordnete Medikamente zugänglich machen und so gefährliche Kontraindikationen vermeiden soll. Der Prototyp mit ersten Arbeitsergebnissen wurde bereits an Gesundheitsministerin Ulla Schmidt übergeben.
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