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"Im Gegensatz zur Pest ist die Dummheit keine Krankheit, weshalb keine Hoffnung darauf besteht, sie jemals ausrotten zu können." Norbert Wiener 

:: Science - Ticker ::

Könnte die Pille das Risiko der Multiplen Sklerose halbieren?
13.09.2005 | 14:13 Uhr

Östrogen aus den Verhütungsmitteln kann neurologischen Störungen entgegenwirken

Frauen, die die Pille nehmen, verringern laut einer Studie das Risiko, an Multipler Sklerose (MS) zu erkranken fast um die Hälfte. Die Antibabypille enthält Östrogen, eines der charakteristischen weiblichen Sexualhormone. Wie die anderen Studien bereits gezeigt haben, können Hormone Knochenabbau stoppen oder Herzerkrankungen verhindern. Annähernd zwei Drittel aller MS-Patienten sind weiblich, und Frauen haben im allgemeinen mehr Östrogen als Männer. Alvaro Alonso von der Harvard School of Public Health in Boston, Massachusetts verglich eine britische Datenbank mit 1.001 Frauen ähnlichen Alters, die noch keine neurologischen Erkrankungen entwickelt haben.

Weiter lesen:

» Nature (engl.)


Bücher zum Thema:  Multiple Sklerose  


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