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Neu entdecktes RNA-Molekül verknüpft Kohlenstoff-Verbindungen miteinander
Wissenschaftler der Universität Bonn haben ein RNA-Molekül hergestellt, das bestimmte Kohlenstoff-Verbindungen miteinander verknüpfen kann. RNA ist eine Verwandte des Erbmoleküls DNA, aus dem beispielsweise die menschlichen Chromosomen bestehen. Der Bonner Fund stützt die Theorie, dass die ersten lebenden Organismen RNA nicht nur als Informationsspeicher, sondern auch als Katalysator für chemische Reaktionen nutzten - eine Aufgabe, die heute Proteine übernehmen. Manche Forscher vermuten sogar, dass die ersten Lebewesen, aus denen später sämtliche Organismen hervorgegangen sind, in einer "RNA-Welt" entstanden sind, in der Proteine noch keine Rolle spielten.
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