Der monströse Saurier Mastodonsaurus giganteus aus der späten Triaszeit vor etwa 210 Millionen Jahren mit einer Länge von maximal sechs Metern wird wegen neuer Erkenntnisse möglicherweise von seinem Thron als größtes Amphibium aller Zeiten gestoßen
Denn im Pariser Museum für Naturgeschichte hat man kürzlich fossile Kieferreste aus Lesotho, die man zuvor einige Jahrzehnte lang verkannt hatte, als Teile eines prähistorischen Riesenlurchs von etwa sieben Metern Länge identifiziert. Mit dieser sensationellen Nachricht konnten die Paläontologen Jean-Sébastien Steyer aus Frankreich und Ross Damiani von der Universität Johannesburg in Südafrika in der „Zeitschrift der Geologischen Gesellschaft Frankreichs“ aufwarten. Sie hatten die bis dahin fehlgedeuteten Kieferfragmente im Pariser Museum für Naturgeschichte, die vor etwa 30 Jahren „vorschnell“ krokodilähnlichen Sauriern (Capitosaurier) zugerechnet wurden, erneut untersucht und waren zu anderen Ergebnissen gelangt. Dieser Fund aus Lesotho stammt aus der späten Triaszeit oder frühen Jurazeit.